Wie „Liacht in da Finsternis“ entstanden ist

Singer Songwriterin Isolde, neben ihr angelehnt ihre braune Akustikgitarre, sitzt bei einem Sonnenuntergang zufrieden auf einer Holzbank zwischen zwei alten Birken und sieht in die Ferne. Zwischen dem Laub der Bäume blitzt die untergehende Sonne hervor.

Mein Liebeslied für Andi

Griaß’ eich!

Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen, die mir mehr bedeutet als alles andere. Es geht um meine erste Single „Liacht in da Finsternis“.

Es ist kein gewöhnlicher Song für mich – er ist dem Menschen gewidmet, der seit fast vier Jahrzehnten die Liebe meines Lebens ist: meinem Mann Andi.

Wo alles begann: Freising, Mitte der 80er  

Kennengelernt haben wir uns Mitte der 80er Jahre im Studentenwohnheim in Freising-Weihenstephan.

Ich war Studentin der Landschaftsarchitektur, und Andi ist mit zwei Kumpels ins Wohnheim eingezogen, um Forstwirtschaft zu studieren. Wir waren beide Mitte 20, das Leben lag vor uns, und- Andi hat mir von der ersten Minute an sehr gefallen  ;-).

Doch mein Rucksack, den ich mit mir herumschleppte, wog schwer.
Die Erlebnisse aus meiner Kindheit und die Situation in meiner Familie hatten mich damals eingeholt, und es ging mir mental sehr schlecht. Meine Seelenqualen zeigte ich niemandem. Nach außen hin gab ich mich selbstbewusst und lebensfroh, was mir auch alle meine Freunde abnahmen.

Landesgartenschau Dinkelsbühl 1988

Mein Anker in stürmischer See

Andi hat mir nicht nur geholfen, mein Studium und den Alltag zu meistern – er hat mir mit seiner Liebe die Hoffnung zurückgegeben und er war der Erste, bei dem ich meine Schutzmauern fallen lassen konnte. Andi war der erste Mensch, dem ich erzählen konnte, was ich schon alles mitgemacht hatte mit meiner Familie.
Er gab mir das Gefühl: „Isolde, du bist nicht mehr allein auf der Welt“. Er war einfach da.

Wenn ich heute zurückblicke, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich ohne ihn gelandet wäre. Wahrscheinlich hätte ich es nicht geschafft, mein Leben so gut hinzubekommen.
Er ist mein Fels, mein Ruhepol und der Mensch, der mich fast 40 Jahre lang durch alle Höhen und Tiefen begleitet.
Er ist der Mensch zu dem ich hundertprozentiges Vertrauen habe.

Im Mai 2026 feiern wir unseren 35. Hochzeitstag!

Isolde und Andi in Leipzig 2025

Das Lied: ein Dankeschön auf Bayerisch

Ich singe auf Bayerisch, weil das meine Sprache ist. Da klingt nichts verstellt. In meinem bayerischen Dialekt kann ich meine Gefühle am besten ausdrücken.

Ich nutze darin Bilder aus der Natur, die mich schon immer so sehr geprägt hat.

Wenn es draußen stürmt und schneit, ist er das Feuer, das mich wärmt. Wenn ich den Weg vor lauter Nebel und Dunkelheit nicht mehr sehe, ist er mein „Liacht in da Finsternis“.

Es ist ein Song über Resilienz, aber vor allem über die heilende Kraft der Liebe und des Zusammenhalts.

Andi, danke für 35 Jahre Ehe. Dieses Lied ist für dich!

Warum ich das mit euch teile

Wenn ich dieses Lied singe, dann tue ich das auch für euch. Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, durch die Dunkelheit zu gehen, weil am Ende ein Licht warten kann. Ob in Regensburg, im Bayerischen Wald oder sonst wo auf der Welt: Vielleicht gibt der Song, dem einen oder anderen ein wenig Zuversicht, dass es immer einen Ausweg gibt– und dass es nie zu spät ist.

Hört mal rein:

Hier könnt ihr in meine erste Single reinhören: Link zu YouTube: Liacht in da Finsternis

Ich bin gespannt, was ihr fühlt, wenn ihr „Liacht in da Finsternis“ hört. Habt ihr auch diesen einen Menschen, der für euch das Licht anknipst, wenn es dunkel wird? Schreibt es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich auf eure Geschichten!

Alles Liebe,

Eure Isolde

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